Bitcoin fiel von knapp 87.000 Dollar zu Wochenbeginn auf etwa 80.300 bis 80.400 Dollar am 8. Oktober. Bis zum 10. Oktober erholte sich der Kurs auf ungefähr 82.500 bis 83.000 Dollar. Der Tiefpunkt fiel mit mehr als 1,1 Milliarden Dollar an Zwangsliquidationen am Kryptomarkt zusammen; betroffen waren vor allem Long-Positionen, also Wetten auf steigende Kurse. Berichte verweisen auf gehebelte Verkäufe und wirtschaftliche Belastungsfaktoren. Einen einzelnen, eindeutig belegten Auslöser für den Rückgang gibt es jedoch nicht.
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Vom Kursrutsch zur teilweisen Erholung
Am 8. Oktober fiel Bitcoin unter die Marke von 81.000 Dollar. Berichte bezifferten das Tief auf etwa 80.300 bis 80.400 Dollar; ein Bericht nannte 80.350 Dollar auf der Börse Bitstamp. Der genaue Wert unterscheidet sich je nach Handelsplatz und Zeitpunkt der Erfassung. Die verfügbaren Angaben bestätigen daher nicht unabhängig den konkret genannten Coinbase-Kurs von 80.365,12 Dollar.
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Die Liquidationswelle betraf nicht nur Bitcoin: Insgesamt wurden Positionen am Kryptomarkt im Umfang von mehr als 1,1 Milliarden Dollar zwangsweise geschlossen. Davon entfielen rund 1,04 bis 1,05 Milliarden Dollar auf Long-Positionen. Werden gehebelte Positionen geschlossen, kann das einen Kursrückgang verstärken. Die Gesamtsumme ist aber nicht mit Bitcoin-Verlusten allein gleichzusetzen.
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Am 9. Oktober stieg Bitcoin wieder über 82.000 Dollar. Ein Bericht verzeichnete ein Plus von 2,3 Prozent auf 82.679 Dollar und nannte 84.000 Dollar als nahegelegenen Widerstand. Am 10. Oktober lagen die erfassten Kurse bei etwa 82.650 bis 83.000 Dollar.
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Was den Druck erklärt – und was nicht
Gehebelte Positionen wurden aufgelöst. Dass der Großteil der Liquidationen Long-Positionen betraf, passt zu einem Abbau optimistischer Wetten. Eine anschließende Marktanalyse beschrieb die Erholung als technische Gegenbewegung, nachdem der Verkaufsdruck durch gehebelte Positionen nachgelassen hatte. Das ist noch kein Beleg für eine anhaltende Trendwende.
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Ölpreise und US-Anleiherenditen belasteten die Stimmung. Berichte zum Aufschwung am 10. Oktober nannten höhere Ölpreise, steigende Renditen von US-Staatsanleihen und Sicherheitsbedenken als Faktoren, die auf die Stimmung drückten. Ein weiterer Bericht verwies auch auf Gewinnmitnahmen. Diese Angaben beschreiben mögliche Einflussfaktoren, belegen aber nicht, dass einer davon eine konkrete Transaktion ausgelöst hat.
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Abflüsse aus Bitcoin-Fonds waren ein weiterer berichteter Gegenwind. Ein Bericht nannte Nettoabflüsse von 484,9 Millionen Dollar aus US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs am 7. Oktober und weitere 244,1 Millionen Dollar am 8. Oktober. Aus den verfügbaren Angaben geht jedoch nicht hervor, dass diese Verkäufe die Liquidationswelle ausgelöst haben.
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Wochenbilanz und Vergleich mit anderen Kryptowährungen
Die Schätzungen für den Wochenverlust hängen davon ab, wann die Kurse erfasst wurden. Ein Marktbericht vom 10. Oktober bezifferte das Minus bei Bitcoin für die Woche auf 2,39 Prozent. Ein Bericht vom 9. Oktober sprach dagegen von einem Rückgang um rund 5 Prozent. Die Quellen beruhen auf unterschiedlichen Momentaufnahmen; daraus lässt sich keine einheitliche Wochenzahl ableiten.
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Auch andere größere Kryptowährungen verzeichneten in einer Momentaufnahme vom 9. Oktober Tagesverluste: Dogecoin gab 5,2 Prozent nach, Solana 5,1 Prozent, Ethereum 3,2 Prozent und XRP 2,4 Prozent. Das sind Tageswerte und daher nicht direkt mit Wochenrenditen vergleichbar. Die verfügbaren Quellen belegen weder den vollständigen erfragten Wochenvergleich mit Stellar, Monero und NEAR noch den genannten monatlichen Anstieg von NEAR um 91,7 Prozent.
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Worauf Marktberichte nun schauen
Als kurzfristige Orientierungspunkte nannten Berichte eine Unterstützung bei 82.500 Dollar, einen Widerstand bei 84.000 Dollar und die für den 14. Oktober erwarteten US-Verbraucherpreisdaten (CPI). Solche Marken und Termine sind keine Garantie für die weitere Kursentwicklung. Eine Erholung nach erzwungenen Verkäufen kann kurzfristig Entlastung bringen, ohne schon eine dauerhafte Erholung zu bestätigen.
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