Apple hat im vierten Geschäftsquartal 2026 einen Rekordumsatz für ein Septemberquartal erzielt und die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen. Der Konzern setzte 114,48 Milliarden US-Dollar um, 11,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der verwässerte Gewinn je Aktie stieg um 13,5 Prozent auf 2,10 US-Dollar. Es war der erste Quartalsbericht von John Ternus als CEO.
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Der starke Abschluss wurde an der Börse allerdings von Apples Prognose für das Weihnachtsgeschäft überschattet: Eine niedrigere Bruttomarge und ein langsameres Wachstum der Services-Sparte sorgten für Fragezeichen.
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iPhone und Services als Wachstumstreiber
Der Umsatz lag über der FactSet-Schätzung von 113,4 Milliarden US-Dollar; auch der Gewinn je Aktie übertraf die erwarteten 1,99 US-Dollar. Der Nettogewinn betrug 30,7 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 27,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal.
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Die Bruttomarge lag bei 47,9 Prozent. Darin enthalten war ein positiver Effekt aus Zollrückerstattungen von rund einem Prozentpunkt; sie erhöhten den Gewinn je Aktie außerdem um 0,05 US-Dollar. Ohne diesen Beitrag hätte der Gewinn je Aktie etwa 2,05 US-Dollar betragen – und damit laut Reuters weiterhin über der Schätzung von 1,99 US-Dollar gelegen.
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Der iPhone-Umsatz legte im Jahresvergleich um rund 17,5 Prozent auf 57,58 Milliarden US-Dollar zu und lag damit auch über der Analystenschätzung von 56,54 Milliarden US-Dollar. Die Services-Sparte, zu der etwa App Store und iCloud gehören, erzielte mit 31,57 Milliarden US-Dollar einen Rekordumsatz – ein Plus von 9,8 Prozent.
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Auch der Mac entwickelte sich stark: Der Umsatz stieg um 23,7 Prozent auf 10,79 Milliarden US-Dollar und übertraf die Schätzung von 9,61 Milliarden. Beim iPad blieb Apple mit 6,23 Milliarden US-Dollar unter den erwarteten 6,7 Milliarden; der Umsatz sank im Jahresvergleich um rund zehn Prozent. Wearables, Home und Zubehör kamen auf 8,3 Milliarden US-Dollar – weniger als die erwarteten 9,06 Milliarden und rund acht Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
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Rekordjahr, hoher Mittelzufluss und Dividende
Für das Geschäftsjahr 2026 meldete Apple einen Rekordumsatz von 478,8 Milliarden US-Dollar, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie stieg um 20 Prozent auf 8,98 US-Dollar. Im Quartal erwirtschaftete das Unternehmen einen operativen Cashflow von rund 28 Milliarden US-Dollar und gab etwa 28 Milliarden US-Dollar an die Aktionärinnen und Aktionäre zurück.
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Zusätzlich beschloss Apple eine Bardividende von 0,27 US-Dollar je Aktie. Die Auszahlung ist für den 16. November 2026 vorgesehen.
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Der Ausblick aufs Weihnachtsquartal gibt den Ton an
Für das im Dezember endende Quartal erwartet Apple eine Bruttomarge von 45 bis 46 Prozent – nach 47,9 Prozent im Septemberquartal. Die Prognose liegt auch unter dem von CNBC genannten Analystenkonsens von 46,3 Prozent. Für die Services-Sparte rechnet Apple mit einem Umsatzwachstum von 8 bis 9 Prozent; Analysten hatten im Schnitt 10,7 Prozent erwartet. Als Belastung für die Marge nannte Apple steigende Speicherkosten.
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Beim Gesamtumsatz fiel der Ausblick dagegen optimistischer aus: Apple erwartet für das Dezemberquartal ein Plus von 7 bis 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der von CNBC angeführte Analystenkonsens lag bei 6,1 Prozent. Anleger mussten daher zwei Signale gegeneinander abwägen: weiteres Umsatzwachstum, aber Druck auf die Profitabilität und ein langsameres Wachstum bei Services.
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Die Aktie bewegte sich nach Veröffentlichung der Ergebnisse zunächst kaum. Während der Telefonkonferenz fiel sie zeitweise um rund vier Prozent, bevor sie einen Teil des Rückgangs wieder aufholte und etwa zwei Prozent im Minus lag.
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Zum Septemberquartal gehörten außerdem noch keine Verkäufe des iPhone Duo: Das Gerät kam erst nach Quartalsende am 26. September auf den Markt. Die Verkäufe des iPhone 18 Pro flossen dagegen in die Zahlen ein. Die Nachfrage nach dem Duo und begrenzte Liefermengen wurden damit zu Themen für das Weihnachtsquartal.
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