Die Formel 1 hat ihren Kalender für das Saisonfinale 2026 noch nicht geändert: Der Große Preis von Katar ist weiterhin für den 29. November angesetzt, der Abschluss in Abu Dhabi für den 6. Dezember. Wegen des Konflikts im Nahen Osten ist jedoch unklar, ob beide Rennen wie geplant stattfinden können. Die Teams rechnen mit einer Entscheidung etwa Mitte Oktober. Imola wird als mögliche Ausweichstrecke vorbereitet – bestätigt ist ein Umzug aber nicht.
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Sicherheit hat Vorrang – aber die Fahrer sind nicht einer Meinung
Die Formel 1 will nach bisherigem Stand an Katar und Abu Dhabi festhalten und beobachtet die Entwicklung in der Region. Entscheidend ist, ob die Rennen sicher ausgetragen werden können. Max Verstappen meint, die Formel 1 sollte nicht in einer Region fahren, in der ein Krieg in der Nähe stattfindet – ein bestehender Vertrag ändere daran für ihn nichts. Lewis Hamilton zeigt sich offener für eine Rückkehr, sagt aber auch, dass ihm nicht alle Informationen zur tatsächlichen Gefahrenlage vorliegen.
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Eine endgültige Sicherheitsbewertung oder einen Beschluss zur Absage belegen die vorliegenden Berichte nicht. Der Kalender bleibt deshalb vorerst unverändert, während die Verantwortlichen die Lage weiter prüfen.
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Warum eine Entscheidung auch Geldfragen berührt
Auch finanzielle Erwägungen könnten eine Rolle dabei spielen, warum die Entscheidung nicht früher fällt. Medienberichte zufolge hängt es unter anderem davon ab, wer eine Absage veranlasst: die Formel 1 beziehungsweise die Formula One Management oder die Veranstalter vor Ort. Das ist berichteter Hintergrund – keine von der Formel 1 bestätigte Erklärung für den Zeitplan.
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Das Abwarten verschafft der Formel 1 mehr Zeit, die Situation einzuschätzen. Gleichzeitig bleibt weniger Zeit, eine Alternative zu organisieren. Bis zu einer Entscheidung laufen die Vorbereitungen für die geplanten Rennen weiter, während auch der Notfallplan bestehen bleibt.
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Imola: eine Option für das Saisonfinale
Imola, wo früher der Große Preis der Emilia-Romagna stattfand, steht als mögliche Ersatzstrecke bereit. Sollte der Saisonabschluss im Nahen Osten nicht möglich sein, könnte dort am 6. Dezember ein einzelnes Rennen stattfinden. Laut ESPN wäre das eine Möglichkeit, Verpflichtungen gegenüber Sponsoren und Fernsehsendern zu erfüllen.
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Das bedeutet nicht, dass Imola bereits ausgewählt wurde – oder dass die Strecke beide Rennen in Katar und Abu Dhabi ersetzen soll. Derzeit ist sie eine Ausweichoption, während die Formel 1 prüft, ob die geplanten Veranstaltungen stattfinden können.
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Bottas sorgt sich um Wetter und Steuern
Bottas sieht einen möglichen Dezember-Grand-Prix in Imola kritisch. Er verweist auf die kalte, möglicherweise nasse Witterung und auf Unsicherheiten rund um italienische Steuerforderungen an Fahrer. Später stellte er klar: Die Fahrer hätten kein Problem damit, Steuern zu zahlen. Sein Ärger betreffe vielmehr den Umgang mit den Forderungen und die Berechnung der geschuldeten Beträge.
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Verstappen bewertet diese Punkte gelassener. Geschuldete Steuern müsse man eben zahlen, sagte er; kälteres Wetter in Imola sei zwar ein Nachteil, aber kein Grund, die Strecke auszuschließen.
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Was als Nächstes ansteht
Der aktuelle Plan lautet weiterhin: Rennen in Katar und Abu Dhabi, Imola als mögliche Alternative für das Finale. Die Teams erwarten eine Entscheidung etwa Mitte Oktober. Bis dahin gilt es, zwischen dem bestehenden Kalender und dem Notfallplan zu unterscheiden: Die beiden Rennen im Nahen Osten sind weiterhin vorgesehen, Imola steht lediglich bereit.
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