Die Federal Reserve und die Bank of England haben ihre Leitzinsen Ende Juli 2026 unverändert gelassen – die Fed mit 9:3 Stimmen, die BoE mit 6:3 Stimmen. Die US Inflation (PCE) stieg bis Mai 2026 auf 4,1 % im Jahresvergleich, die britische Teuerungsrate (CPI) liegt bei 2,8 %.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How are the Federal Reserve and Bank of England responding to inflation risks exacerbated by the Iran conflict and volatile energy prices, a. Article summary: Both the Federal Reserve and the Bank of England are holding rates steady in a cautious "wait and see" posture, with deep internal divisions over whether the next move is a cut or a hike. The Iran conflict has re-ignited. Topic tags: general, news, general web, user generated, government. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermar
Die Federal Reserve (Fed) und die Bank of England (BoE) verharren in einer vorsichtigen 'Abwarten-und-Teetrinken'-Haltung und halten die Zinsen stabil. Grund ist der Irankonflikt, der durch sprunghaft gestiegene Energiepreise die Inflation wieder angefacht hat. Beide Notenbanken pausieren daher bei ihren Lockerungszyklen und signalisieren gleichzeitig, dass sie zu weiteren Zinserhöhungen bereit sind, falls der Krieg eskaliert .
Federal Reserve (29. Juli 2026): Der Leitzins (Federal Funds Rate) bleibt zum fünften Mal in Folge bei 3,50 %–3,75 %. Die Entscheidung fiel mit 9:3 Stimmen äußerst knapp aus. Drei Mitglieder des Offenmarktausschusses (FOMC) stimmten dagegen – einige forderten eine Senkung, andere eine Erhöhung. Das spiegelt eine ungewöhnlich breite Meinungsvielfalt wider . Die Fed begründete den Schritt mit den erneuten Spannungen im Nahen Osten und dem Wiederanstieg der Ölpreise
.
Bank of England (30. Juli 2026): Der Leitzins (Bank Rate) bleibt ebenfalls zum fünften Mal in Folge bei 3,75 %. Die Entscheidung fiel mit 6:3 Stimmen, wobei drei Mitglieder des Monetary Policy Committee (MPC) für eine Erhöhung auf 4 % votierten . Die BoE warnte explizit davor, dass sie bereit sei, die Zinsen anzuheben, falls der Irankonflikt eskaliere
.
Der Irankonflikt löste ab März 2026 einen starken Anstieg der Energiepreise aus. Die US-Kerninflationsrate (PCE) stieg bis Mai auf 4,1 % im Jahresvergleich, nach 2,5 % im Vorjahr . Die britische Teuerungsrate (CPI) liegt derzeit bei 2,8 %, doch die BoE prognostiziert einen Anstieg auf 3,2 % im Laufe dieses Jahres. Die Inflation soll laut Prognose erst Anfang 2028 wieder das 2%-Ziel erreichen
.
| Kennzahl | USA (Fed) | Großbritannien (BoE) |
|---|---|---|
| Aktueller Leitzins | 3,50 %–3,75 % | 3,75 % |
| Letzte Abstimmung | 9:3 (keine Änderung) | 6:3 (keine Änderung) |
| Aktuelle Inflationsrate | 4,1 % (PCE, Mai) | 2,8 % (CPI) |
| Inflationsausblick | Soll langsam zurückgehen | Gipfel bei ca. 3,2 % im 2. Halbjahr 2026 |
Fed: Der FOMC ist seit Ende 2025 zunehmend zerstritten. Ein wachsender „falkenhafter" Flügel (Hawks) warnt vor Inflationsrisiken, während ein „taubenhafter" Flügel (Doves) den Arbeitsmarkt stützen will . Die Sitzung im Juli 2026 brachte eine Dreifach-Spaltung: Einige forderten eine kräftige Zinssenkung um 0,50 Prozentpunkte, andere plädierten für eine Pause und wieder andere für eine Erhöhung. Notenbankchef Kevin Warsh, der Jerome Powell im Mai abgelöst hat, tut sich schwer, einen Konsens zu finden
.
BoE: Der MPC ist seit 2025 konstant gespalten. Das Gremium stimmte im August 2025 mit 5:4 für eine Senkung, im September 2025 mit 7:2 für eine Pause, im Dezember 2025 mit 5:4 für eine erneute Senkung und nun mit 6:3 für eine Pause, wobei drei Mitglieder eine Erhöhung forderten . Dies zeigt, dass der falkenhafte Flügel wächst, je deutlicher die inflationären Auswirkungen des Irankriegs werden.
Beide Notenbanken befinden sich in einer „Pause mit Neigung zu Straffungen". Die BoE ist hier deutlicher: Gouverneur Andrew Bailey erklärte, die Bank sei bereit zu handeln, falls der Preisschock durch den Irankrieg anhalte . Die Fed erklärte, sie erwarte trotz der Energiekosten ein allmähliches Nachlassen der Inflation, doch die drei abweichenden Stimmen zeigen die große Unsicherheit
.
Die nächste Bewegung hängt vom weiteren Verlauf des Irankonflikts ab. Sollten die Energiepreise weiter steigen, sind beide Zentralbanken bereit, die Zinsen zu erhöhen. Sollte sich der Konflikt entspannen, bliebe die Tür für spätere Zinssenkungen offen – doch dieser Zeitpunkt verschiebt sich weiter nach hinten.
Die Anleihemärkte preisen in den USA (US Treasuries) und Großbritannien (UK Gilts) eine erhöhte Inflationsrisikoprämie ein, was mit der restriktiven Haltung der Notenbanken übereinstimmt. Die unerwartete 6:3-Abstimmung bei der BoE (drei wollten erhöhen) trieb das Pfund und die Renditen britischer Staatsanleihen nach oben, da der Markt mit einer 7:2-Spaltung gerechnet hatte .
Die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten (August 2026, Nonfarm Payrolls) werden für die Fed entscheidend sein. Bleibt der Arbeitsmarkt trotz der hohen Zinsen robust, stärkt dies die Falken, die für eine Fortsetzung der Pause oder gar eine Erhöhung plädieren. Sollte der Arbeitsmarkt jedoch deutlich schwächeln, würde dies die Tauben bei ihrem Ruf nach Zinssenkungen stärken. Die interne Spaltung der Fed macht die Arbeitsmarktdaten zum möglichen Zünglein an der Waage für die nächste Sitzung.
Fazit: Der Irankonflikt hat beide Zentralbanken in einer Schockstarre versetzt. Keine der beiden wird in absehbarer Zeit die Zinsen senken. Beide behalten sich jedoch glaubhaft vor, die Zinsen zu erhöhen, falls die energiegetriebene Inflation weiter anzieht. Der nächste wichtige Datenpunkt – der US-Arbeitsmarktbericht – wird mit darüber entscheiden, ob die Fed ihren Kurs fortsetzt, die Zinsen erhöht oder doch wieder den Weg der Senkungen einschlägt.
Studio Global AI
Use this topic as a starting point for a fresh source-backed answer, then compare citations before you share it.
Die Federal Reserve und die Bank of England haben ihre Leitzinsen Ende Juli 2026 unverändert gelassen – die Fed mit 9:3 Stimmen, die BoE mit 6:3 Stimmen.
Die Federal Reserve und die Bank of England haben ihre Leitzinsen Ende Juli 2026 unverändert gelassen – die Fed mit 9:3 Stimmen, die BoE mit 6:3 Stimmen. Die US Inflation (PCE) stieg bis Mai 2026 auf 4,1 % im Jahresvergleich, die britische Teuerungsrate (CPI) liegt bei 2,8 %.
Die internen Spannungen sind ungewöhnlich hoch: Im FOMC gab es eine Dreifach Spaltung (einige forderten eine Senkung, andere eine Erhöhung), während drei Mitglieder des MPC für eine sofortige Zinserhöhung auf 4 % stim...