KI und Verhaltensdaten können die Auswahl anhand von Faktoren wie Budget, Standort, früheren Entscheidungen und den Bedürfnissen einer bestimmten Gruppe eingrenzen. Bei einem Hotel sollte eine hilfreiche Empfehlung beispielsweise mehr berücksichtigen als die Sternebewertung. Gesamtkosten der Reise, Barrierefreiheit, Stornierungsbedingungen, Lage und die Verlässlichkeit von Bewertungen können ebenso entscheidend sein.
VR- und AR-Vorschauen, digitale Reiseführer, interaktive Ausstellungen, intelligente Veranstaltungsorte, Fan-Communities und das Teilen nach dem Kauf verlängern ein Erlebnis über die eigentliche Transaktion hinaus. Ein Konzert kann zum Anlass für eine Reise werden, ein Museumsbesuch interaktive Ebenen erhalten und eine Sportveranstaltung das Publikum bereits vor und noch nach dem Spiel verbinden.
Technologie allein erzeugt keine Nachfrage. Sie kann Dienstleistungen jedoch leichter auffindbar, vergleichbar, buchbar und teilbar machen – und Anbietern helfen, aus einem einzelnen Kauf ein umfassenderes Erlebnis zu entwickeln.
Die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass Dienstleistungen innerhalb des chinesischen Konsummixes an Gewicht gewinnen. Im ersten Halbjahr 2026 legte der Einzelhandelsumsatz mit Dienstleistungen um 5,3 Prozent zu, während der Warenumsatz um 1,1 Prozent wuchs. Tourismusbezogene Beratungs- und Vermietungsleistungen sowie Kultur-, Sport- und Freizeitangebote gehörten zu den dynamischeren Bereichen.
Nach Angaben des Handelsministeriums, die vom Informationsbüro des chinesischen Staatsrats zitiert wurden, stieg der Online-Konsum von Dienstleistungen 2025 um 22 Prozent. Der Onlineverkauf von Tickets für Sportveranstaltungen nahm um 63,3 Prozent zu, Tourismusprodukte legten um 40,6 Prozent zu und Online-Gastronomie um 23,7 Prozent.
Diese Zahlen belegen nicht, dass KI, mobile Plattformen oder immersive Technologien das Wachstum verursacht haben. Sie zeigen aber, dass digital unterstützte Dienstleistungen zu einem wichtigen Nachfragekanal werden – besonders in Bereichen, die auf Reisen, Teilnahme, Unterhaltung und lokalen Erlebnissen beruhen.
Der Markt für darstellende Künste veranschaulicht, wie ein einzelner Dienstleistungskauf ein ganzes Konsumökosystem anstoßen kann. Groß angelegte kommerzielle Veranstaltungen erzielten in China 2025 mehr als 30 Milliarden Yuan an Einnahmen aus dem Kartenverkauf und lösten zusätzliche kultur- und tourismusbezogene Ausgaben von über 220 Milliarden Yuan aus, wie Daten des Verbands der chinesischen darstellenden Künste zeigen.
Zu diesen zusätzlichen Ausgaben können Transport, Übernachtungen, Gastronomie, Einkäufe und touristische Angebote gehören. Digitale Tickets und Inhalte helfen dem Publikum, Veranstaltungen zu finden. Mobile Buchungs- und Plattformdienste können anschließend die Reise rund um das Event koordinieren. Fan-Communities und das Teilen in sozialen Netzwerken verstärken das Interesse zudem über das ursprüngliche Publikum hinaus.
Für Anbieter bedeutet das: Der Wert eines Erlebnisses reicht oft weit über die Haupttransaktion hinaus. Ein Ticket kann der Ausgangspunkt für ein Wochenende, eine Städtereise oder eine gemeinsame Gruppenaktivität sein.
Das chinesische Handelsministerium und sieben weitere Regierungsstellen veröffentlichten im Juni 2026 einen Umsetzungsleitfaden mit 17 Maßnahmen in fünf Bereichen. Ziel ist eine engere Verbindung zwischen KI und den Konsummärkten. Vorgesehen sind unter anderem eine Ausweitung des Konsums intelligenter Produkte, eine Stärkung des Dienstleistungskonsums und die Schaffung neuer Konsumszenarien.
Damit wird KI nicht nur als internes Unternehmenswerkzeug verstanden, sondern zunehmend als Bestandteil alltäglicher Produkte, Dienstleistungen und kommerzieller Umgebungen. Das könnte Experimente mit intelligentem Einzelhandel, personalisierten Angeboten und KI-gestützten Kundenerlebnissen beschleunigen.
Politische Unterstützung ersetzt allerdings keine sorgfältige Produktentwicklung. KI-Empfehlungen müssen präzise genug sein, um tatsächlich zu helfen, transparent genug, um Vertrauen zu schaffen, und leicht zu umgehen sein, wenn Kundinnen und Kunden Unterstützung durch einen Menschen wünschen.
Konsumentendaten können gängige Annahmen darüber korrigieren, wer an digitalen Dienstleistungsmärkten teilnimmt. Das Forschungsinstitut der lokalen chinesischen Dienstleistungsplattform Meituan berichtet, dass der Online-Konsum von Menschen über 50 Jahren rasch wächst. Außerdem liegt der Anteil dieser Gruppe an den Buchungen von Hotels mit mindestens vier Sternen deutlich über dem Durchschnitt.
Die Schlussfolgerung ist für Anbieter wichtig: Ältere Menschen sollten nicht lediglich als Gruppe mit geringer digitaler Nutzung betrachtet werden. Wenn digitale Dienstleistungen zugänglich, zuverlässig und einfach zu bedienen sind, können sie eine wertvolle Nachfragegruppe darstellen. Klare Benutzeroberflächen, vertrauenswürdige Bewertungen, flexible Unterstützung und unkomplizierte Buchungen sind dabei möglicherweise ebenso wichtig wie ausgefeilte Personalisierung.
Die erfolgreichsten digitalen Produkte werden nicht unbedingt diejenigen mit den meisten Funktionen sein. Entscheidend sind Angebote, die schwierige Entscheidungen abnehmen und vermeidbare Risiken reduzieren.
Diese Anwendungsfälle machen zugleich die Risiken schlecht gestalteter Personalisierung sichtbar. Verbraucherinnen und Verbraucher brauchen eine klare Einwilligung, Datenschutz, nachvollziehbare Empfehlungen, verlässliche Bewertungen und einen unkomplizierten Zugang zu menschlicher Hilfe. Ohne solche Schutzmechanismen können Empfehlungssysteme manipulativ, ungenau oder schlicht überfordernd werden.
Konsumentinnen und Konsumenten wählen zunehmend bevorzugte Erlebnisse, statt lediglich funktionale Produkte zu kaufen. Für Anbieter entsteht dadurch Spielraum, verantwortungsvoll verwaltete und aggregierte Daten zu nutzen, um ungedeckte Bedürfnisse zu erkennen, neue Szenarien zu entwickeln und rund um Tourismus, Kultur, Sport, Freizeit und das lokale Leben Communities aufzubauen.
Das strategische Ziel sollte nicht automatisiertes Verkaufen um seiner selbst willen sein. Es geht um einen kürzeren und klareren Weg von „Das könnte mir gefallen“ zu einem vertrauenswürdigen, bezahlbaren und zufriedenstellenden Erlebnis. Anbieter, die relevante Entdeckung, abgestimmte Buchung, sinnvolle Personalisierung und zuverlässigen Service verbinden, dürften besser aufgestellt sein, wenn Chinas Konsum zunehmend erlebnisorientiert wird.
KI und Verhaltensdaten können die Auswahl anhand von Faktoren wie Budget, Standort, früheren Entscheidungen und den Bedürfnissen einer bestimmten Gruppe eingrenzen. Bei einem Hotel sollte eine hilfreiche Empfehlung beispielsweise mehr berücksichtigen als die Sternebewertung. Gesamtkosten der Reise, Barrierefreiheit, Stornierungsbedingungen, Lage und die Verlässlichkeit von Bewertungen können ebenso entscheidend sein.
VR- und AR-Vorschauen, digitale Reiseführer, interaktive Ausstellungen, intelligente Veranstaltungsorte, Fan-Communities und das Teilen nach dem Kauf verlängern ein Erlebnis über die eigentliche Transaktion hinaus. Ein Konzert kann zum Anlass für eine Reise werden, ein Museumsbesuch interaktive Ebenen erhalten und eine Sportveranstaltung das Publikum bereits vor und noch nach dem Spiel verbinden.
Technologie allein erzeugt keine Nachfrage. Sie kann Dienstleistungen jedoch leichter auffindbar, vergleichbar, buchbar und teilbar machen – und Anbietern helfen, aus einem einzelnen Kauf ein umfassenderes Erlebnis zu entwickeln.
Die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass Dienstleistungen innerhalb des chinesischen Konsummixes an Gewicht gewinnen. Im ersten Halbjahr 2026 legte der Einzelhandelsumsatz mit Dienstleistungen um 5,3 Prozent zu, während der Warenumsatz um 1,1 Prozent wuchs. Tourismusbezogene Beratungs- und Vermietungsleistungen sowie Kultur-, Sport- und Freizeitangebote gehörten zu den dynamischeren Bereichen.
Nach Angaben des Handelsministeriums, die vom Informationsbüro des chinesischen Staatsrats zitiert wurden, stieg der Online-Konsum von Dienstleistungen 2025 um 22 Prozent. Der Onlineverkauf von Tickets für Sportveranstaltungen nahm um 63,3 Prozent zu, Tourismusprodukte legten um 40,6 Prozent zu und Online-Gastronomie um 23,7 Prozent.
Diese Zahlen belegen nicht, dass KI, mobile Plattformen oder immersive Technologien das Wachstum verursacht haben. Sie zeigen aber, dass digital unterstützte Dienstleistungen zu einem wichtigen Nachfragekanal werden – besonders in Bereichen, die auf Reisen, Teilnahme, Unterhaltung und lokalen Erlebnissen beruhen.
Der Markt für darstellende Künste veranschaulicht, wie ein einzelner Dienstleistungskauf ein ganzes Konsumökosystem anstoßen kann. Groß angelegte kommerzielle Veranstaltungen erzielten in China 2025 mehr als 30 Milliarden Yuan an Einnahmen aus dem Kartenverkauf und lösten zusätzliche kultur- und tourismusbezogene Ausgaben von über 220 Milliarden Yuan aus, wie Daten des Verbands der chinesischen darstellenden Künste zeigen.
Zu diesen zusätzlichen Ausgaben können Transport, Übernachtungen, Gastronomie, Einkäufe und touristische Angebote gehören. Digitale Tickets und Inhalte helfen dem Publikum, Veranstaltungen zu finden. Mobile Buchungs- und Plattformdienste können anschließend die Reise rund um das Event koordinieren. Fan-Communities und das Teilen in sozialen Netzwerken verstärken das Interesse zudem über das ursprüngliche Publikum hinaus.
Für Anbieter bedeutet das: Der Wert eines Erlebnisses reicht oft weit über die Haupttransaktion hinaus. Ein Ticket kann der Ausgangspunkt für ein Wochenende, eine Städtereise oder eine gemeinsame Gruppenaktivität sein.
Das chinesische Handelsministerium und sieben weitere Regierungsstellen veröffentlichten im Juni 2026 einen Umsetzungsleitfaden mit 17 Maßnahmen in fünf Bereichen. Ziel ist eine engere Verbindung zwischen KI und den Konsummärkten. Vorgesehen sind unter anderem eine Ausweitung des Konsums intelligenter Produkte, eine Stärkung des Dienstleistungskonsums und die Schaffung neuer Konsumszenarien.
Damit wird KI nicht nur als internes Unternehmenswerkzeug verstanden, sondern zunehmend als Bestandteil alltäglicher Produkte, Dienstleistungen und kommerzieller Umgebungen. Das könnte Experimente mit intelligentem Einzelhandel, personalisierten Angeboten und KI-gestützten Kundenerlebnissen beschleunigen.
Politische Unterstützung ersetzt allerdings keine sorgfältige Produktentwicklung. KI-Empfehlungen müssen präzise genug sein, um tatsächlich zu helfen, transparent genug, um Vertrauen zu schaffen, und leicht zu umgehen sein, wenn Kundinnen und Kunden Unterstützung durch einen Menschen wünschen.
Konsumentendaten können gängige Annahmen darüber korrigieren, wer an digitalen Dienstleistungsmärkten teilnimmt. Das Forschungsinstitut der lokalen chinesischen Dienstleistungsplattform Meituan berichtet, dass der Online-Konsum von Menschen über 50 Jahren rasch wächst. Außerdem liegt der Anteil dieser Gruppe an den Buchungen von Hotels mit mindestens vier Sternen deutlich über dem Durchschnitt.
Die Schlussfolgerung ist für Anbieter wichtig: Ältere Menschen sollten nicht lediglich als Gruppe mit geringer digitaler Nutzung betrachtet werden. Wenn digitale Dienstleistungen zugänglich, zuverlässig und einfach zu bedienen sind, können sie eine wertvolle Nachfragegruppe darstellen. Klare Benutzeroberflächen, vertrauenswürdige Bewertungen, flexible Unterstützung und unkomplizierte Buchungen sind dabei möglicherweise ebenso wichtig wie ausgefeilte Personalisierung.
Die erfolgreichsten digitalen Produkte werden nicht unbedingt diejenigen mit den meisten Funktionen sein. Entscheidend sind Angebote, die schwierige Entscheidungen abnehmen und vermeidbare Risiken reduzieren.
Diese Anwendungsfälle machen zugleich die Risiken schlecht gestalteter Personalisierung sichtbar. Verbraucherinnen und Verbraucher brauchen eine klare Einwilligung, Datenschutz, nachvollziehbare Empfehlungen, verlässliche Bewertungen und einen unkomplizierten Zugang zu menschlicher Hilfe. Ohne solche Schutzmechanismen können Empfehlungssysteme manipulativ, ungenau oder schlicht überfordernd werden.
Konsumentinnen und Konsumenten wählen zunehmend bevorzugte Erlebnisse, statt lediglich funktionale Produkte zu kaufen. Für Anbieter entsteht dadurch Spielraum, verantwortungsvoll verwaltete und aggregierte Daten zu nutzen, um ungedeckte Bedürfnisse zu erkennen, neue Szenarien zu entwickeln und rund um Tourismus, Kultur, Sport, Freizeit und das lokale Leben Communities aufzubauen.
Das strategische Ziel sollte nicht automatisiertes Verkaufen um seiner selbst willen sein. Es geht um einen kürzeren und klareren Weg von „Das könnte mir gefallen“ zu einem vertrauenswürdigen, bezahlbaren und zufriedenstellenden Erlebnis. Anbieter, die relevante Entdeckung, abgestimmte Buchung, sinnvolle Personalisierung und zuverlässigen Service verbinden, dürften besser aufgestellt sein, wenn Chinas Konsum zunehmend erlebnisorientiert wird.