Die reguläre Version des iPhone 18 soll dagegen erst im Frühjahr 2027 folgen. Apple könnte seine bisherige Strategie damit aufteilen: Die teureren Pro-Modelle und das Falt-iPhone erscheinen im Herbst, während die günstigeren Varianten später auf den Markt kommen .
Ganz sicher ist der Zeitplan aber noch nicht. Frühere Berichte gingen davon aus, dass Apple das Falt-iPhone zwar im September ankündigen, es aber erst einige Wochen oder Monate später ausliefern könnte – möglicherweise zwischen Oktober und Dezember 2026 . Neuere Berichte ab April sehen das Gerät dagegen wieder auf Kurs für einen gemeinsamen September-Start . Verbindlich wird der Termin erst mit Apples offizieller Einladung.
Die bisher kursierenden Angaben zeichnen das Bild eines besonders breiten Foldables im Buchformat – weniger ein klassisches Smartphone mit Klappmechanik, sondern eher ein Telefon, das sich in Richtung kleines Tablet verwandelt.
| Merkmal | Erwartetes Detail |
|---|---|
| Name | iPhone Ultra, iPhone Fold oder iPhone 18 Ultra |
| Innendisplay | Faltbares OLED-Panel mit rund 7,8 Zoll und 4:3-Seitenverhältnis |
| Außendisplay | Cover-Display mit etwa 5,5 Zoll |
| Prozessor | Apple A20 oder A20 Pro, möglicherweise im 2-Nanometer-Verfahren |
| Arbeitsspeicher | 12 GB |
| Kameras | Zwei 48-Megapixel-Kameras auf der Rückseite und zwei 24-Megapixel-Kameras vorne |
| Biometrie | Touch ID statt Face ID |
| Gehäuse | Kombination aus Titan und Aluminium |
| Mobilfunkmodem | Apples C2-5G-Modem |
| Akku | Rund 4.883 mAh |
| Speicher | 256 GB, 512 GB oder 1 TB |
Beim Innendisplay schwanken die Angaben leicht zwischen 7,7 und 7,8 Zoll. Auch ob zusätzlich eine Telekamera zum Einsatz kommt, ist nicht geklärt .
Ein besonders auffälliger möglicher Einschnitt betrifft die Gesichtserkennung: Da das Gerät angeblich sehr dünn ausfällt, soll darin nicht genug Platz für Apples TrueDepth-Kamerasystem sein. Statt Face ID könnte daher ein Fingerabdrucksensor im Seitentaster zum Einsatz kommen .
Beim Preis wird es für viele Interessierte vermutlich besonders spannend – und ernüchternd. Die meisten Schätzungen beginnen bei 2.000 bis 2.500 US-Dollar. Für größere Speichervarianten werden bis zu 2.900 US-Dollar genannt .
Der Analyst Ming-Chi Kuo und Bloomberg-Reporter Mark Gurman rechnen beide mit einem Einstiegspreis von mehr als 2.000 US-Dollar . Tom’s Guide berichtet zudem, dass frühere Schätzungen von etwa 2.000 US-Dollar wegen steigender Komponentenpreise nach oben korrigiert wurden; ein Start bei rund 2.400 US-Dollar sei inzwischen möglich .
Das wären US-Preise vor möglichen Steuern und regionalen Anpassungen. Für Deutschland lässt sich daraus deshalb noch kein verlässlicher Europreis ableiten. Klar ist nur: Das Gerät würde voraussichtlich deutlich oberhalb der bisherigen iPhone-Pro-Modelle positioniert.
Noch bevor Apple selbst ein Wort zu einem faltbaren iPhone gesagt hat, ist der Luxusveredler Caviar mit eigenen Bildern und Vorbestellungen vorgeprescht . Die sogenannte Flagship-Kollektion umfasst vier Sondervarianten mit Materialien und Oberflächen wie Gold, Silber, Leder, Carbonfaser und einer Ausführung namens Dark Cherry .
Caviar nennt auf seiner Website den 9. September als angeblichen Termin für die Vorstellung . Die Kollektion ist jedoch kein offizielles Apple-Produkt. Es handelt sich um luxuriöse Sonderanfertigungen beziehungsweise Interpretationen auf Basis von Leaks und angeblichen Zuliefererinformationen. Caviar gibt an, dass jede der vier Varianten weltweit auf 19 Exemplare begrenzt sei. Die Preise beginnen bei 13.840 US-Dollar .
Die Präsentation ist damit eher ein Hinweis darauf, wie groß die Aufmerksamkeit rund um Apples möglichen Markteintritt inzwischen ist – nicht aber eine Bestätigung der finalen Apple-Hardware.
Analysten erwarten, dass Apple den Markt für faltbare Smartphones deutlich beschleunigen könnte. Nach einer Prognose von Counterpoint Research sollen die weltweiten Auslieferungen faltbarer Smartphones 2026 um etwa 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen . Branchenquellen, die DigiTimes zitiert, rechnen mit einem Wachstum von rund 20 Prozent .
Für Apple selbst fällt die Prognose bemerkenswert optimistisch aus: Das Unternehmen könnte bereits im ersten Jahr ungefähr 25 Prozent der weltweiten Foldable-Auslieferungen auf sich vereinen und damit direkt auf Platz zwei hinter Samsung landen .
| Hersteller | Marktanteil 2025 | Prognose für 2026 |
|---|---|---|
| Samsung | rund 40 % | rund 32 % |
| Apple | – | rund 25 % |
| Huawei | – | rund 24 % |
| Motorola | – | rund 8 % |
IDC prognostizierte bereits 20,6 Millionen ausgelieferte Foldables für 2025 – ein Plus von 10 Prozent gegenüber 2024 – und erwartete für 2026 anschließend ein Wachstum von 30 Prozent . Die unterschiedlichen Prognosen zeigen, wie unsicher der noch junge Markt ist. Sie sind Schätzungen von Analysten und keine Absatzziele von Apple.
Apple betritt den Markt deutlich später als Samsung, Huawei und andere Hersteller. Das könnte ein Vorteil sein, wenn das Unternehmen typische Probleme faltbarer Geräte – etwa sichtbare Falze, hohe Preise oder die Haltbarkeit des Displays – besser löst. Gleichzeitig wird der Preis von mehr als 2.000 US-Dollar die Zielgruppe stark einschränken.
Ob das iPhone Ultra tatsächlich zum neuen Maßstab für faltbare Smartphones wird, hängt deshalb von mehreren Punkten ab: der Verfügbarkeit zum Start, der Qualität des Scharniers und Displays, der Akkulaufzeit, der Software-Anpassung an das größere Format und natürlich vom endgültigen Preis.