Die Akkulaufzeit ist das mit Abstand stärkste Argument. Während der gesamten Testphase von zwei Monaten musste Malik den Reader nur zweimal aufladen . Herstellerangaben zufolge hält der Akku bis zu acht Wochen beim Lesen oder zwei Wochen beim reinen Schreiben durch .
Das Notizenerlebnis ist durchdacht. Der 11-Zoll-Bildschirm bietet reichlich Platz zum Schreiben, Skizzieren und Anlegen von Diagrammen. Vorinstalliert sind Vorlagen für Tages-, Wochen- und Monatsplaner . Die Farbwiedergabe beschreibt Malik als „sanfte Textmarkertöne“ – keine leuchtenden Tablet-Farben, aber für die farbige Organisation von Notizen, Bullet Journals oder Lese-Tagebüchern ideal . Besonders gefiel ihr, dass man ein Buch direkt nach dem Lesen im selben Gerät in einem digitalen Notizbuch erfassen kann .
Die Stiftreaktionsgeschwindigkeit ist exzellent. Der Radierer reagiert „fast sofort“, und der Stift liegt angenehm in der Hand . Das große Display erleichtert zudem das Lesen von PDFs, Diagrammen und Karten im Vergleich zu kleineren Kindle-Modellen .
Der Preis ist die größte Hürde. Mit rund 630 Euro kostet der Kindle Scribe Colorsoft etwa doppelt so viel wie ein einfaches iPad und mehr als das Vierfache eines Kindle Paperwhite . Malik wird deutlich: „Wenn du deinen alten Kindle nur aufrüsten willst, ist dieses Gerät die Investition nicht wert“ . Auch andere Magazine sehen das so – Mashable bezeichnet ihn als „überteuert“, PCMag als „schwer zu verkaufen“ .
Die Portabilität leidet unter der Größe. Malik gibt zu, das Gerät in den gesamten zwei Monaten nie in ihrer Handtasche aus dem Haus genommen zu haben . Das 11-Zoll-Format macht die Einhandbedienung unbequem und nimmt „das gemütliche Gefühl, das kleinere Kindle so reizvoll macht“ . Ihrer Ansicht nach ist der Reader am besten auf dem Schoß oder flach auf dem Schreibtisch zu nutzen – nicht gerade das Gerät, das man für eine schnelle Uber-Fahrt oder beim Warten in der Arztpraxis aus der Tasche zieht .
Die Farbqualität des E-Ink-Displays ist gedämpft. Farben wirken eher wie sanfte Textmarkerstriche denn wie die satte Ausgabe eines herkömmlichen Tablets. Comics und bildlastige Inhalte kommen nicht in ihrer ursprünglichen Leuchtkraft zur Geltung .
Das Gerät ist kein vollwertiger Notizbuch-Ersatz. Für einfache Notizen und Annotationen taugt es, aber es ist nicht als Allround-Notizbuch oder Kreativ-Tablet konzipiert – und kann mit Geräten wie dem ReMarkable nicht mithalten . Die Software bleibt laut Test im Vergleich zu dedizierten Schreib-Tablets rudimentär .
Malik nennt die Zielgruppe klar: Der Reader ist für Menschen, die gleichzeitig lesen und Notizen machen . Dazu zählen leidenschaftliche Notizenschreiber, akademische Forscher, Studenten und alle, die auf einen Farb-Kindle gewartet haben, der auch als digitales Notizbuch taugt . Er ist nicht für Durchschnittsleser gedacht, die einfach ihren alten Kindle ersetzen wollen – für den Fall empfehlen sich ein normaler Kindle oder Paperwhite .
Auch die Kollegen von The Verge betonten in ihrem Test diese enge Zielgruppe: Der Reader „wird weder dein Notizbuch noch deinen Kindle ersetzen“, weil er beides versuche, aber für die meisten Nutzer in keinem Bereich wirklich herausrage . Android Authority fasst es ähnlich zusammen: Das Gerät sei am besten für „Leser, die einen großen, hochwertigen Kindle mit sinnvoller Farbe, leichter Notizfunktion und einer sauberen, modernen Oberfläche wollen – kein Kreativ-Tablet oder Allzweck-Notizbuch“ .
Der Kindle Scribe Colorsoft ist ein solide verarbeitetes, leichtes Gerät mit hervorragender Akkulaufzeit und einem angenehmen Schreibgefühl. Der hohe Preis von rund 630 Euro und das 11-Zoll-Format machen ihn jedoch zu einem Nischenprodukt: Er richtet sich an Leser, die aktiv annotieren und ihre Lektüre organisieren wollen – und bereit sind, für diese Kombination aus zwei Arbeitsabläufen in einem Gerät kräftig zu zahlen. Für alle anderen bleibt ein vorhandener Kindle oder ein Tablet die bessere Wahl.
Die Akkulaufzeit ist das mit Abstand stärkste Argument. Während der gesamten Testphase von zwei Monaten musste Malik den Reader nur zweimal aufladen . Herstellerangaben zufolge hält der Akku bis zu acht Wochen beim Lesen oder zwei Wochen beim reinen Schreiben durch .
Das Notizenerlebnis ist durchdacht. Der 11-Zoll-Bildschirm bietet reichlich Platz zum Schreiben, Skizzieren und Anlegen von Diagrammen. Vorinstalliert sind Vorlagen für Tages-, Wochen- und Monatsplaner . Die Farbwiedergabe beschreibt Malik als „sanfte Textmarkertöne“ – keine leuchtenden Tablet-Farben, aber für die farbige Organisation von Notizen, Bullet Journals oder Lese-Tagebüchern ideal . Besonders gefiel ihr, dass man ein Buch direkt nach dem Lesen im selben Gerät in einem digitalen Notizbuch erfassen kann .
Die Stiftreaktionsgeschwindigkeit ist exzellent. Der Radierer reagiert „fast sofort“, und der Stift liegt angenehm in der Hand . Das große Display erleichtert zudem das Lesen von PDFs, Diagrammen und Karten im Vergleich zu kleineren Kindle-Modellen .
Der Preis ist die größte Hürde. Mit rund 630 Euro kostet der Kindle Scribe Colorsoft etwa doppelt so viel wie ein einfaches iPad und mehr als das Vierfache eines Kindle Paperwhite . Malik wird deutlich: „Wenn du deinen alten Kindle nur aufrüsten willst, ist dieses Gerät die Investition nicht wert“ . Auch andere Magazine sehen das so – Mashable bezeichnet ihn als „überteuert“, PCMag als „schwer zu verkaufen“ .
Die Portabilität leidet unter der Größe. Malik gibt zu, das Gerät in den gesamten zwei Monaten nie in ihrer Handtasche aus dem Haus genommen zu haben . Das 11-Zoll-Format macht die Einhandbedienung unbequem und nimmt „das gemütliche Gefühl, das kleinere Kindle so reizvoll macht“ . Ihrer Ansicht nach ist der Reader am besten auf dem Schoß oder flach auf dem Schreibtisch zu nutzen – nicht gerade das Gerät, das man für eine schnelle Uber-Fahrt oder beim Warten in der Arztpraxis aus der Tasche zieht .
Die Farbqualität des E-Ink-Displays ist gedämpft. Farben wirken eher wie sanfte Textmarkerstriche denn wie die satte Ausgabe eines herkömmlichen Tablets. Comics und bildlastige Inhalte kommen nicht in ihrer ursprünglichen Leuchtkraft zur Geltung .
Das Gerät ist kein vollwertiger Notizbuch-Ersatz. Für einfache Notizen und Annotationen taugt es, aber es ist nicht als Allround-Notizbuch oder Kreativ-Tablet konzipiert – und kann mit Geräten wie dem ReMarkable nicht mithalten . Die Software bleibt laut Test im Vergleich zu dedizierten Schreib-Tablets rudimentär .
Malik nennt die Zielgruppe klar: Der Reader ist für Menschen, die gleichzeitig lesen und Notizen machen . Dazu zählen leidenschaftliche Notizenschreiber, akademische Forscher, Studenten und alle, die auf einen Farb-Kindle gewartet haben, der auch als digitales Notizbuch taugt . Er ist nicht für Durchschnittsleser gedacht, die einfach ihren alten Kindle ersetzen wollen – für den Fall empfehlen sich ein normaler Kindle oder Paperwhite .
Auch die Kollegen von The Verge betonten in ihrem Test diese enge Zielgruppe: Der Reader „wird weder dein Notizbuch noch deinen Kindle ersetzen“, weil er beides versuche, aber für die meisten Nutzer in keinem Bereich wirklich herausrage . Android Authority fasst es ähnlich zusammen: Das Gerät sei am besten für „Leser, die einen großen, hochwertigen Kindle mit sinnvoller Farbe, leichter Notizfunktion und einer sauberen, modernen Oberfläche wollen – kein Kreativ-Tablet oder Allzweck-Notizbuch“ .
Der Kindle Scribe Colorsoft ist ein solide verarbeitetes, leichtes Gerät mit hervorragender Akkulaufzeit und einem angenehmen Schreibgefühl. Der hohe Preis von rund 630 Euro und das 11-Zoll-Format machen ihn jedoch zu einem Nischenprodukt: Er richtet sich an Leser, die aktiv annotieren und ihre Lektüre organisieren wollen – und bereit sind, für diese Kombination aus zwei Arbeitsabläufen in einem Gerät kräftig zu zahlen. Für alle anderen bleibt ein vorhandener Kindle oder ein Tablet die bessere Wahl.