Ein On-Chain-Tracker meldete am 28. September 2026 Short-Positionen im Wert von 126,25 Millionen US-Dollar auf Hyperliquid, die er einer Wintermute zugeschriebenen Wallet zuordnete. Ether stellte dabei die größte ausgewiesene Position. Zum Zeitpunkt des Snapshots lag die Wallet laut Tracker im Gewinn. Die Zahl zeigt jedoch nur einen Ausschnitt – und andere Berichte desselben Tages kamen auf eine deutlich niedrigere Summe.
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Ether war die größte Short-Position
Laut Tracker entfielen 46,92 Millionen US-Dollar auf einen Ether-Short (ETH). Hinzu kamen Short-Positionen im Wert von 11,30 Millionen Dollar auf Solana (SOL) und 10,03 Millionen Dollar auf Hyperliquids HYPE-Token. Den nicht realisierten Gewinn der offenen Positionen bezifferte der Tracker auf rund 963.600 Dollar. Der ebenfalls genannte kumulierte Gewinn beziehungsweise Verlust (PnL) der Wallet von 197,22 Millionen Dollar ist eine separate Gesamtgröße – und nicht der Gewinn aus diesen offenen Shorts allein.
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Es handelt sich um gemeldete Positionswerte einer Wallet, die der Tracker mit Wintermute in Verbindung brachte. Sie sind keine unabhängig bestätigte Aufstellung des gesamten Portfolios des Unternehmens.
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Weniger Shorts als Ende August
Für den 31. August nannte ein Bericht unter Berufung auf Onchain Lens rund 149,2 Millionen Dollar an Hyperliquid-Shorts. Daneben hielt die Wallet demnach Long-Positionen im Wert von etwa 5,01 Millionen Dollar; der nicht realisierte Gewinn lag bei rund 1,73 Millionen Dollar. Der am 28. September gemeldete Short-Bestand war damit ungefähr 23 Millionen Dollar niedriger.
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Auch die Marktentwicklung bietet Kontext: Bitcoin und Ether hatten sich deutlich von ihren Tiefständen Mitte August erholt und am 21. September Zyklushochs erreicht, bevor sie wieder nachgaben.
25 In seinem eigenen Marktupdate vom 21. September beschrieb Wintermute ebenfalls Kursgewinne bei Ether und Altcoins im Wochenverlauf.
27 Die gemeldeten Shorts fielen also in eine Phase auf die Erholung folgender Rücksetzer – nicht in einen durchgehenden Kursrückgang über den gesamten Monat.
Warum die Zahlen auseinandergehen
Einige Berichte vom 28. September bezifferten die Hyperliquid-Shorts auf rund 93 Millionen Dollar und die Long-Positionen auf etwa 5,12 Millionen Dollar – statt auf 126,25 Millionen Dollar Shorts.
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6 Die verfügbaren Quellen erklären diese Differenz nicht. Denkbar wären unterschiedliche Zeitpunkte oder Erfassungsumfänge; sicher belegen lässt sich das anhand der vorliegenden Angaben jedoch nicht.
Selbst der höhere Wert bezieht sich nur auf Positionen bei einer Handelsplattform. Die On-Chain-Daten einer beobachteten Wallet zeigen weder Wintermutes vollständige Bestände noch Positionen auf anderen Plattformen oder mögliche Absicherungen. Ein großer Short-Bestand auf Hyperliquid kann isoliert betrachtet pessimistisch wirken. Er belegt aber nicht, dass Wintermute unternehmensweit ungesichert auf fallende Kryptokurse setzte.