AWS steigerte den Umsatz im zweiten Quartal 2026 um 36,7 Prozent auf 42,2 Milliarden US Dollar. AWS Chef Matt Garman verweist auf eine breite Nachfrage nach Rechenleistung, Speicher und KI Inferenz.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: As of October 10, 2026, why do AWS CEO Matt Garman and Amazon CEO Andy Jassy believe AI infrastructure spending is not a bubble and AWS coul. Article summary: Garman and Jassy’s case is that AWS is expanding to serve real, diversified computing demand—not merely betting on rising AI valuations—with rapid revenue growth, large customer commitments, and positive customer returns. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
AWS begründet seinen massiven Ausbau der KI-Infrastruktur nicht allein mit der Begeisterung für künstliche Intelligenz. Das Geschäft wächst schnell, Kunden haben umfangreiche mehrjährige Verpflichtungen eingegangen, und AWS verkauft weit mehr als Rechenleistung fürs Training großer KI-Modelle. All das spricht für Nachfrage – garantiert aber keine Rendite. Amazons Ausgaben steigen deutlich, und das Ziel von einer Billion Dollar AWS-Jahresumsatz ist eine langfristige Möglichkeit, keine Prognose mit festem Zeitplan.
Im zweiten Quartal 2026 erzielte AWS einen Umsatz von 42,2 Milliarden US-Dollar, 36,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf ein Jahr hochgerechnet entspricht das einer Umsatzrate von rund 169 Milliarden Dollar. Das Wachstum beschleunigte sich damit das fünfte Quartal in Folge und erreichte den höchsten Wert seit 18 Quartalen. Außerdem meldete AWS einen Auftragsbestand von 496 Milliarden Dollar aus mehrjährigen Cloud- und KI-Verpflichtungen. 1
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AWS-Chef Matt Garman argumentiert, die Nachfrage komme von vielen Kunden und aus unterschiedlichen Bereichen – sie hänge also nicht an einem einzelnen KI-Unternehmen. Er verweist auf klassische Rechenleistung, Speicher und KI-Inferenz: also darauf, dass KI-Modelle im laufenden Betrieb Anfragen beantworten oder Aufgaben erledigen. Unternehmen nutzten diese Dienste produktiv und erzielten bereits positive Ergebnisse aus ihren KI-Investitionen, so Garman. Das sind Gründe für das Vertrauen des Managements, aber kein unabhängiger Beleg dafür, dass jedes Projekt für jeden Kunden profitabel ist. 23
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AWS ist bereits ein bedeutender Gewinnbringer. Eine Zusammenfassung der Quartalsergebnisse bezifferte den operativen Gewinn im zweiten Quartal auf 16,6 Milliarden Dollar – bei einer Marge von rund 39 Prozent. 3 Das zeigt, dass AWS Infrastruktur im großen Maßstab zu Geld machen kann. Es belegt jedoch nicht, dass neue Rechenzentren und zusätzliche Ausrüstung genauso wirtschaftlich sein werden.
Amazon erhöhte seine geplanten liquiden Investitionsausgaben für 2026 von rund 200 auf etwa 220 Milliarden Dollar. Als Gründe nannte das Unternehmen höhere Speicherkosten und den zusätzlichen Bedarf an Infrastruktur. 1
2 Jassy sagte, selbst bei diesem Ausgabenniveau könne Amazon 2026 möglicherweise nicht genug Kapazität haben, um die Nachfrage zu bedienen; die Engpässe könnten bis 2027 anhalten.
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38 Der Plan spiegelt die Einschätzung des Managements wider, dass Kapazität knapp ist. Für sich genommen beweist er nicht, dass sich die Investitionen angemessen auszahlen werden.
Ein weiterer Baustein der Wachstumsstory sind Amazons eigene Trainium-Chips. Berichten zufolge hat OpenAI ab 2027 etwa zwei Gigawatt Trainium-Kapazität zugesagt; Anthropic soll Zugang zu bis zu fünf Gigawatt erhalten. Jassy hat außerdem die Möglichkeit ins Spiel gebracht, Trainium auch außerhalb von AWS zu verkaufen. Die Zusagen könnten die Nachfrage nach Amazons Chips stützen. Verkäufe an externe Kunden würden den möglichen Markt erweitern – doch aus den verfügbaren Berichten geht nicht hervor, welche Umsätze oder Gewinne daraus entstehen. 34
Jassy hat AWS als Geschäft beschrieben, das „mit der Zeit“ möglicherweise eine Billion Dollar Jahresumsatz erreichen könnte. 15
38 Verglichen mit der derzeit annualisierten Umsatzrate von rund 169 Milliarden Dollar wäre dafür ein Wachstum auf fast das Sechsfache nötig.
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Die These dahinter: Die weitere Verlagerung von IT in die Cloud, zusätzliche KI-Arbeitslasten und eine mögliche Nachfrage nach eigenen Chips könnten den Markt für AWS vergrößern. Doch die Billion ist ein ambitioniertes Langfristziel, keine Prognose für ein bestimmtes Jahr. Umsatzrate und Auftragsbestand zeigen die heutige Größenordnung und bestehende Verpflichtungen. Sie sagen nicht, wie schnell diese in tatsächliche Umsätze münden oder welche Margen das künftige Wachstum erzielen wird.
Ein wichtiger Einwand betrifft Cashflow und Finanzierung. Ein Bericht bezifferte Amazons freien Cashflow für die zurückliegenden zwölf Monate auf minus 7,6 Milliarden Dollar – nach plus 18,2 Milliarden ein Jahr zuvor. Ein weiterer nannte langfristige Schulden von 119,1 Milliarden Dollar. 24
34 Jassy hat zudem eingeräumt, dass der Cashflow unter Druck geraten kann, solange Rechenzentren gebaut werden und noch nicht in Betrieb sind, um Umsätze zu erzielen.
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Hinzu kommt ein Bericht, wonach Amazon erwogen haben soll, Nvidia-Chips im Wert von etwa acht Milliarden Dollar über eine Sale-and-Leaseback-Konstruktion zu finanzieren. Eine solche Struktur wäre – falls sie umgesetzt wird – eine Finanzierungsentscheidung. Für sich allein wäre sie weder ein Beweis für schwache Nachfrage noch dafür, dass die Infrastruktur attraktive Erträge abwirft. 24
Genau darin liegt der Kern der Debatte: Das Wachstum, der Auftragsbestand und die breite Kundenbasis von AWS stützen die Annahme, dass die Nachfrage real ist. Sie schließen aber weder einen übermäßigen Ausbau noch teure Finanzierung oder enttäuschende Erträge aus neuen Kapazitäten aus. Die vorliegenden Zahlen stützen die Nachfrage-These des Managements deutlicher, als sie die Renditefrage beantworten.
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AWS steigerte den Umsatz im zweiten Quartal 2026 um 36,7 Prozent auf 42,2 Milliarden US Dollar.
AWS steigerte den Umsatz im zweiten Quartal 2026 um 36,7 Prozent auf 42,2 Milliarden US Dollar. AWS Chef Matt Garman verweist auf eine breite Nachfrage nach Rechenleistung, Speicher und KI Inferenz.
Amazon will 2026 rund 220 Milliarden Dollar investieren. Das kann Kapazitätsengpässe adressieren, erhöht aber zugleich den Druck, dass neue Rechenzentren und Chips ausreichend Ertrag bringen.
AWS steigerte den Umsatz im zweiten Quartal 2026 um 36,7 Prozent auf 42,2 Milliarden US Dollar. AWS Chef Matt Garman verweist auf eine breite Nachfrage nach Rechenleistung, Speicher und KI Inferenz.
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AWS begründet seinen massiven Ausbau der KI-Infrastruktur nicht allein mit der Begeisterung für künstliche Intelligenz. Das Geschäft wächst schnell, Kunden haben umfangreiche mehrjährige Verpflichtungen eingegangen, und AWS verkauft weit mehr als Rechenleistung fürs Training großer KI-Modelle. All das spricht für Nachfrage – garantiert aber keine Rendite. Amazons Ausgaben steigen deutlich, und das Ziel von einer Billion Dollar AWS-Jahresumsatz ist eine langfristige Möglichkeit, keine Prognose mit festem Zeitplan.
Im zweiten Quartal 2026 erzielte AWS einen Umsatz von 42,2 Milliarden US-Dollar, 36,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf ein Jahr hochgerechnet entspricht das einer Umsatzrate von rund 169 Milliarden Dollar. Das Wachstum beschleunigte sich damit das fünfte Quartal in Folge und erreichte den höchsten Wert seit 18 Quartalen. Außerdem meldete AWS einen Auftragsbestand von 496 Milliarden Dollar aus mehrjährigen Cloud- und KI-Verpflichtungen. 1
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AWS-Chef Matt Garman argumentiert, die Nachfrage komme von vielen Kunden und aus unterschiedlichen Bereichen – sie hänge also nicht an einem einzelnen KI-Unternehmen. Er verweist auf klassische Rechenleistung, Speicher und KI-Inferenz: also darauf, dass KI-Modelle im laufenden Betrieb Anfragen beantworten oder Aufgaben erledigen. Unternehmen nutzten diese Dienste produktiv und erzielten bereits positive Ergebnisse aus ihren KI-Investitionen, so Garman. Das sind Gründe für das Vertrauen des Managements, aber kein unabhängiger Beleg dafür, dass jedes Projekt für jeden Kunden profitabel ist. 23
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AWS ist bereits ein bedeutender Gewinnbringer. Eine Zusammenfassung der Quartalsergebnisse bezifferte den operativen Gewinn im zweiten Quartal auf 16,6 Milliarden Dollar – bei einer Marge von rund 39 Prozent. 3 Das zeigt, dass AWS Infrastruktur im großen Maßstab zu Geld machen kann. Es belegt jedoch nicht, dass neue Rechenzentren und zusätzliche Ausrüstung genauso wirtschaftlich sein werden.
Amazon erhöhte seine geplanten liquiden Investitionsausgaben für 2026 von rund 200 auf etwa 220 Milliarden Dollar. Als Gründe nannte das Unternehmen höhere Speicherkosten und den zusätzlichen Bedarf an Infrastruktur. 1
2 Jassy sagte, selbst bei diesem Ausgabenniveau könne Amazon 2026 möglicherweise nicht genug Kapazität haben, um die Nachfrage zu bedienen; die Engpässe könnten bis 2027 anhalten.
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38 Der Plan spiegelt die Einschätzung des Managements wider, dass Kapazität knapp ist. Für sich genommen beweist er nicht, dass sich die Investitionen angemessen auszahlen werden.
Ein weiterer Baustein der Wachstumsstory sind Amazons eigene Trainium-Chips. Berichten zufolge hat OpenAI ab 2027 etwa zwei Gigawatt Trainium-Kapazität zugesagt; Anthropic soll Zugang zu bis zu fünf Gigawatt erhalten. Jassy hat außerdem die Möglichkeit ins Spiel gebracht, Trainium auch außerhalb von AWS zu verkaufen. Die Zusagen könnten die Nachfrage nach Amazons Chips stützen. Verkäufe an externe Kunden würden den möglichen Markt erweitern – doch aus den verfügbaren Berichten geht nicht hervor, welche Umsätze oder Gewinne daraus entstehen. 34
Jassy hat AWS als Geschäft beschrieben, das „mit der Zeit“ möglicherweise eine Billion Dollar Jahresumsatz erreichen könnte. 15
38 Verglichen mit der derzeit annualisierten Umsatzrate von rund 169 Milliarden Dollar wäre dafür ein Wachstum auf fast das Sechsfache nötig.
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Die These dahinter: Die weitere Verlagerung von IT in die Cloud, zusätzliche KI-Arbeitslasten und eine mögliche Nachfrage nach eigenen Chips könnten den Markt für AWS vergrößern. Doch die Billion ist ein ambitioniertes Langfristziel, keine Prognose für ein bestimmtes Jahr. Umsatzrate und Auftragsbestand zeigen die heutige Größenordnung und bestehende Verpflichtungen. Sie sagen nicht, wie schnell diese in tatsächliche Umsätze münden oder welche Margen das künftige Wachstum erzielen wird.
Ein wichtiger Einwand betrifft Cashflow und Finanzierung. Ein Bericht bezifferte Amazons freien Cashflow für die zurückliegenden zwölf Monate auf minus 7,6 Milliarden Dollar – nach plus 18,2 Milliarden ein Jahr zuvor. Ein weiterer nannte langfristige Schulden von 119,1 Milliarden Dollar. 24
34 Jassy hat zudem eingeräumt, dass der Cashflow unter Druck geraten kann, solange Rechenzentren gebaut werden und noch nicht in Betrieb sind, um Umsätze zu erzielen.
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Hinzu kommt ein Bericht, wonach Amazon erwogen haben soll, Nvidia-Chips im Wert von etwa acht Milliarden Dollar über eine Sale-and-Leaseback-Konstruktion zu finanzieren. Eine solche Struktur wäre – falls sie umgesetzt wird – eine Finanzierungsentscheidung. Für sich allein wäre sie weder ein Beweis für schwache Nachfrage noch dafür, dass die Infrastruktur attraktive Erträge abwirft. 24
Genau darin liegt der Kern der Debatte: Das Wachstum, der Auftragsbestand und die breite Kundenbasis von AWS stützen die Annahme, dass die Nachfrage real ist. Sie schließen aber weder einen übermäßigen Ausbau noch teure Finanzierung oder enttäuschende Erträge aus neuen Kapazitäten aus. Die vorliegenden Zahlen stützen die Nachfrage-These des Managements deutlicher, als sie die Renditefrage beantworten.
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AWS steigerte den Umsatz im zweiten Quartal 2026 um 36,7 Prozent auf 42,2 Milliarden US Dollar.
AWS steigerte den Umsatz im zweiten Quartal 2026 um 36,7 Prozent auf 42,2 Milliarden US Dollar. AWS Chef Matt Garman verweist auf eine breite Nachfrage nach Rechenleistung, Speicher und KI Inferenz.
Amazon will 2026 rund 220 Milliarden Dollar investieren. Das kann Kapazitätsengpässe adressieren, erhöht aber zugleich den Druck, dass neue Rechenzentren und Chips ausreichend Ertrag bringen.