Patrick Stewart, der als Captain Jean-Luc Picard in Star Trek und Professor Charles Xavier in den X-Men-Filmen weltberühmt wurde, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Sein Sprecher Kelly Bush Novak teilte mit, Stewart sei am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, in seinem Zuhause in Los Angeles gestorben. Zuvor habe er eine „kurze und bewegende Reise“ mit Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz erlebt.
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Was die Familie mitteilte
Die Nachricht wurde über Stewarts Social-Media-Kanäle verbreitet. Demnach starb er zu Hause, umsorgt von seiner Frau Sunny und im Kreis von Familie und Freunden.
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Weitere medizinische Einzelheiten nannte die Mitteilung nicht. Die Beschreibung seines Weges mit Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz als „kurz und bewegend“ ist die ausführlichste Angabe seines Sprechers dazu.
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Weggefährten erinnern an Stewart
In den Würdigungen standen sowohl die Figuren im Mittelpunkt, die Millionen Zuschauer kannten, als auch Stewarts persönliche Eigenschaften und die Zusammenarbeit mit ihm.
- William Shatner nannte Stewart einen Freund, Kollegen und „großartigen Schauspieler“. Er würdigte die Intelligenz, Anmut und Menschlichkeit, die Stewart auf der Bühne und als Picard verkörperte. Captain Picard habe für das Beste im Menschen gestanden – ebenso wie der Schauspieler, der ihn spielte.
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- Hugh Jackman erinnerte an einen „großartigen Freund und Menschen“. Er habe viel von Stewart gelernt und werde ihn vermissen.
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- Jonathan Frakes, Stewarts Star Trek-Kollege, verabschiedete sich mit den Worten: „Ruhe in Frieden, mein Freund.“
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- George Takei schrieb, Stewart habe die Enterprise an Orte geführt, an denen sie zuvor nie gewesen sei, und eine neue Generation von Sternenguckern inspiriert.
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- Kevin Feige erinnerte sich daran, Stewart bei den Dreharbeiten zum ersten X-Men-Film zunächst mit Ehrfurcht begegnet zu sein. Abseits der Kamera habe er ihn als warmherzig, großzügig und humorvoll erlebt, mit einer stillen Stärke und Präsenz. Feige hob auch hervor, wie viele Menschen Stewart gefördert hatte.
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- Marvel Studios würdigte Stewarts Darstellung von Charles Xavier: Er habe der Figur über Generationen hinweg Anmut, Intelligenz und Menschlichkeit verliehen.
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Vom Shakespeare-Theater zu Picard und Professor X
Stewarts Laufbahn umfasste Jahrzehnte auf Bühne und Leinwand. 1966 schloss er sich der Royal Shakespeare Company an; 1970 gab er sein Broadway-Debüt.
32 Obwohl viele ihn vor allem aus Star Trek und X-Men kennen, verbrachte er einen größeren Teil seiner Karriere auf der Bühne als in den beiden Film- und Fernsehwelten. Zu seiner Theaterarbeit gehörten Shakespeare und bedeutende Bühnenproduktionen.
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Auch seine Freundschaft mit Ian McKellen führte die beiden auf die Bühne: 2009 standen sie gemeinsam in einer Inszenierung von Samuel Becketts Warten auf Godot auf der Bühne. McKellen erinnerte später an Stewart als langjährigen Freund und häufigen künstlerischen Weggefährten.
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46 Stewarts letzte Filmrolle soll eine Rückkehr als Professor Xavier in Avengers: Doomsday gewesen sein.
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Diese Spenden wünscht sich die Familie
Statt Blumen bat Stewarts Familie um Spenden an den Johns Hopkins Alzheimer’s Disease Research Center Fund und die Alzheimer’s Foundation of America Caregiver Resources.
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