Bitcoins Absturz ist makroökonomisch bedingt – nicht Michael Saylors Schuld
Real Vision Chefanalyst Jamie Coutts führt den jüngsten Bitcoin Rückgang auf schwache Nachfrage und eine globale Liquiditätsverknappung zurück – nicht auf die Käufe von Michael Saylor oder Strategy (ehemals MicroStrat... Coutts‘ globaler Liquiditätsindex zeigt, dass ein Anstieg der globalen Liquidität um rund 1 % de...
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Real Vision Chefanalyst Jamie Coutts führt den jüngsten Bitcoin Rückgang auf schwache Nachfrage und eine globale Liquiditätsverknappung zurück – nicht auf die Käufe von Michael Saylor oder Strategy (ehemals MicroStrat...
Coutts‘ globaler Liquiditätsindex zeigt, dass ein Anstieg der globalen Liquidität um rund 1 % den Bitcoin Kurs um etwa 20 % bewegt – Liquidität ist damit der dominierende Preisfaktor im Kryptomarkt.
Steigende US Staatsverschuldung und die Kapitalaufnahme im KI Sektor wirken als strukturelle Gegenwinde, die Kapital aus dem Kryptomarkt abziehen.
According to Real Vision chief crypto analyst Jamie Coutts, what factors caused Bitcoin's recent decline — and what does he identify as theJamie Coutts argues Bitcoin's decline is driven by weak demand and tightening global liquidity, not any single company.
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Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: According to Real Vision chief crypto analyst Jamie Coutts, what factors caused Bitcoin's recent decline — and what does he identify as the. Article summary: Jamie Coutts, Real Vision's chief crypto analyst, argues that Bitcoin's recent decline is a macro-driven event rooted in weak demand and tightening global liquidity — not the actions of any single company like Strategy (. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fak
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Wenn der Bitcoin-Kurs fällt, sucht die Krypto-Community oft einen Sündenbock. Diesmal stehen Michael Saylor und sein Unternehmen Strategy (ehemals MicroStrategy) im Fokus. Doch Jamie Coutts, Chef-Kryptoanalyst bei Real Vision, hält diese Erzählung für zu kurz gegriffen.
Laut Coutts ist der jüngste Bitcoin-Rückgang ein makroökonomisches Ereignis, das auf schwache Nachfrage und eine globale Liquiditätsverknappung zurückgeht – und nicht auf das Handeln eines einzelnen Unternehmens . In mehreren Podcast-Auftritten und Berichten hat er ein detailliertes Modell vorgestellt, das die wahren Ursachen des Abschwungs, die verbleibenden strukturellen Belastungen und die Bedingungen für eine nachhaltige Erholung beschreibt.
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Real Vision Chefanalyst Jamie Coutts führt den jüngsten Bitcoin Rückgang auf schwache Nachfrage und eine globale Liquiditätsverknappung zurück – nicht auf die Käufe von Michael Saylor oder Strategy (ehemals MicroStrat... Coutts‘ globaler Liquiditätsindex zeigt, dass ein Anstieg der globalen Liquidität um rund 1 % den Bitcoin Kurs um etwa 20 % bewegt – Liquidität ist damit der dominierende Preisfaktor im Kryptomarkt.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Steigende US Staatsverschuldung und die Kapitalaufnahme im KI Sektor wirken als strukturelle Gegenwinde, die Kapital aus dem Kryptomarkt abziehen.
Die wahren Ursachen: Schwache Nachfrage und globale Liquiditätsverknappung
Coutts‘ Kernargument ist einfach: Die Trendwende bei Bitcoin wurde durch schwache Nachfrage und eine globale Liquiditätsverknappung ausgelöst – die seiner Ansicht nach dominierende Kraft für die Kursentwicklung von Bitcoin und allen risikobehafteten Anlageklassen . Die beliebte Erzählung, Michael Saylor oder Strategies schuldenfinanzierte Bitcoin-Käufe seien der Grund für den Einbruch, weist er ausdrücklich zurück .
„Marktumkehrungen werden in der Regel nicht von einem einzigen Unternehmen verursacht, sondern von marktweiten Kräften wie Liquidität und Gesamtnachfrage“, erklärte Coutts .
Van de Poppe, der Coutts interviewte, betonte, dass es dem breiten Markt schlicht an Käufern mangelte, um höhere Preise zu stützen . Coutts‘ zentraler Indikator ist sein Globaler Liquiditätsindex, der eine robuste Korrelation zeigt: Ein Anstieg der globalen Liquidität um etwa 1 % bewegt den Bitcoin-Kurs um rund 20 % .
Verkäufe von Langzeithaltern haben bereits ihren Höhepunkt überschritten
Coutts stellt fest, dass die Verkäufe von Langzeithaltern im dritten Quartal 2025 ihren Höhepunkt erreicht haben – ein klassisches Signal, das oft einen Zyklusgipfel markiert . Er glaubt inzwischen, dass eine frühere Risikomodellwarnung seines Frameworks bereits den Zyklusgipfel angezeigt haben könnte und die anschließende Korrektur von 30 bis 40 Prozent mit diesem Signal übereinstimmte .
Mit anderen Worten: Der Verkaufsdruck von Anlegern, die Bitcoin jahrelang gehalten haben, wurde bereits vom Markt absorbiert. Die Frage ist nun, wann neue Nachfrage entsteht, um diese zu ersetzen.
Strukturelle Gegenwinde: Staatsverschuldung und KI-Kapitalaufnahme
Coutts identifiziert zwei strukturelle Kräfte, die Kapital absorbieren, das andernfalls in den Kryptomarkt fließen könnte, und die als anhaltende Gegenwinde wirken :
Steigende US-Staatsverschuldung: Da die US-Verschuldung schneller wächst als die Geldmenge M2, konkurriert sie um dasselbe Kapital, das in risikoreiche Anlagen wie Bitcoin fließen könnte .
KI-bezogene Kapitalaufnahme: Private Fundraising, Aktienrückkäufe von KI-Unternehmen und Kreditaufnahmen für KI-Infrastruktur lenken Kapital vom Kryptomarkt ab . Coutts betonte, dass KI im letzten Krypto-Zyklus noch nicht präsent war und sich 2025 als konkurrierende Erzählung „wirklich intensiviert“ hat .
Die entscheidenden Katalysatoren für eine Erholung
Coutts‘ Ausblick ist nicht rein pessimistisch. Er benennt mehrere konkrete Katalysatoren, die die Bühne für eine erneute Rallye bereiten könnten:
Lockerere Geldpolitik
Dies ist die wichtigste Voraussetzung. Coutts argumentiert, dass eine lockerere Geldpolitik – also Zinssenkungen oder quantitative Lockerung durch die Zentralbanken – die notwendigen Bedingungen für eine Bitcoin- und Altcoin-Rallye schaffen würde . Er ist der Ansicht, dass steigende Haushaltsdefizite die US-Notenbank bei Zinsentscheidungen in die Enge treiben und die nächste Phase globalen Liquiditätswachstums bevorsteht .
„Wenn die Zentralbanken ihre Bilanzstraffung umkehren – was nur eine Frage der Zeit ist –, wird das eine weitere Aufwärtsbewegung auslösen, die bei Altcoins wahrscheinlich noch stärker ausfällt“, schrieb Coutts auf X .
Tokenisierung realer Vermögenswerte
Coutts sieht die Tokenisierung als strukturellen Katalysator, der echte neue Nachfrage nach Krypto-Netzwerken schaffen könnte, die über spekulativen Handel hinausgeht .
Autonome KI-Agenten
Er verweist auf autonome KI-Agenten als zukünftigen Katalysator und merkt an, dass sie eine organische, programmatische Nachfrage nach Blockchain-basierten Diensten und Transaktionen erzeugen könnten .
Mitte 2026 als möglicher Wendepunkt im Zyklus
Coutts‘ Daten deuten darauf hin, dass Mitte 2026 den Tiefpunkt des Zyklus markieren könnte . Zu den wichtigsten Faktoren, die diese Ansicht stützen, gehören:
Der Abbau des Treasury General Account (TGA), der rund 550 Milliarden Dollar vom Markt abzog, ist nun abgeschlossen .
Die konjunkturelle Expansion ist noch nicht vollständig in Gang (ISM bei 49 gegenüber erwarteten 55+) .
Coutts‘ eigener Basiswert liegt bei 200.000 bis 250.000 US-Dollar für Bitcoin innerhalb von zwei bis drei Jahren .
Zusammenfassung: Ein liquiditätsgetriebener Abschwung mit Erholungspotenzial
Aus Coutts‘ Sicht ist der aktuelle Bitcoin-Abschwung liquiditätsgetrieben und spätzyklisch. Die Erholung hängt von der Lockerung der globalen Geldpolitik und langfristigeren Adoptionskatalysatoren wie Tokenisierung und autonomen KI-Agenten ab – während der strukturelle Kapitalwettbewerb durch Staatsverschuldung und KI-Investitionen anhält. Die Daten, so Coutts, deuten auf Mitte 2026 als potenziellen Wendepunkt für eine neue Aufwärtsbewegung hin.
The Global Crypto Intelligence Report (Part 1) - Real Vision