Brent verteuerte sich am 23. Oktober um 3,14 Prozent auf 116,72 US Dollar je Barrel – aus Sorge vor neuen Lieferstörungen, nicht allein wegen der aktuellen Fördermenge.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: According to Goldman Sachs’ Daan Struyven in the October 22, 2026, Exchanges podcast and reports published through October 25, why are refin. Article summary: Struyven’s central explanation is that buyers are paying for protection against another supply disruption, not simply responding to today’s recovered crude flows: refiners are buying precautionary stocks, while investors. Topic tags: general, general web, user generated, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Ein höheres Angebot und steigende Ölpreise schließen sich nicht aus: Entscheidend ist auch, ob Käufer den nächsten Lieferausfall fürchten. Daan Struyven von Goldman Sachs zufolge wollten Raffinerien Rohöl sichern, solange es verfügbar war. Bei niedrigen Lagerbeständen wird das Auffüllen der Vorräte dringlicher. Zugleich nutzten Anleger Öl, um ihre Portfolios gegen eine erneute Eskalation im Nahen Osten abzusichern. Brent schloss am 23. Oktober bei 116,72 US-Dollar je Barrel – 3,14 Prozent höher als am Vortag und auf dem höchsten Stand seit dem 29. April. 17
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Mehr Rohölexporte bedeuten nicht automatisch, dass die Lager wieder aufgefüllt sind oder künftige Lieferungen sicher eintreffen. Struyven zufolge verstärkten zunehmende Angriffe auf die Schifffahrt und Huthi-Angriffe auf Infrastruktur die Sorge der Raffinerien vor möglichen Versorgungsengpässen. Bei niedrigen Beständen wuchs zugleich der Anreiz, Vorräte aufzustocken und verfügbare Mengen frühzeitig zu sichern. 17
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Dabei ging es nicht nur um bereits bestätigte Produktionsausfälle. Reuters berichtete, dass Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien und ein von Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate gemeldeter Ölunfall die Befürchtung weiterer Störungen schürten. Die Huthis beanspruchten zudem Angriffe auf saudische Ziele, darunter eine Aramco-Anlage in Yanbu. Diese Behauptung belegt für sich genommen weder, dass die Anlage beschädigt wurde, noch dass dadurch Fördermengen ausfielen. 45
51
Die Nachfrage kam nicht nur von Raffinerien. Laut der Beschreibung des Goldman-Sachs-Podcasts kauften Anleger ebenfalls Ölpositionen als Absicherung für ihre Portfolios. Hintergrund sei, dass Anleihe- und Aktienkurse ungewöhnlich stark auf Ölpreise reagierten. Öl kann in diesem Umfeld als Schutz gegen die möglichen Folgen eines Angebotsschocks dienen – auch wenn sich die aktuellen Rohölströme bereits verbessert haben. 15
Zusätzliche Unruhe entstand durch die Erwartung, die USA könnten ihre Angriffe auf Iran wieder aufnehmen. Berichte beschrieben dies als Erwartung, nicht als bestätigte künftige Maßnahme. Die Preisbewegung spiegelte daher sowohl die bereits geförderten und verschifften Mengen als auch das Risiko möglicher weiterer Entwicklungen wider. 47
Brent schloss am 23. Oktober bei 116,72 US-Dollar je Barrel. Das waren 3,55 US-Dollar beziehungsweise 3,14 Prozent mehr als am Vortag. Reuters zufolge war es der höchste Schlusskurs seit dem 29. April; über die Woche legte Brent um 6 Prozent zu. Diese Zahlen zeigen die Marktbewegung, belegen aber nicht, dass die gemeldeten Vorfälle bereits einen vergleichbaren Ausfall der Ölversorgung verursacht hatten. 45
Die Prognose von Goldman Sachs geht davon aus, dass sich die Versorgung aus dem Nahen Osten allmählich erholt. Die Bank hob ihre Erwartung für Brent im Dezember 2026 von zuvor 85 auf 90 US-Dollar je Barrel an. Für 2027 prognostizierte sie einen Durchschnittspreis von 80 US-Dollar. Das sind Prognosen, keine garantierten Preise – sie hängen von der erwarteten Erholung des Angebots ab. 1
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In einer Analyse vom Oktober bezifferte Struyven den Risikoaufschlag im Brent-Spotpreis auf nahezu 25 US-Dollar je Barrel. Grund sei die Möglichkeit, dass eine Eskalation das Angebot einschränkt und die Lagerbestände weiter sinken lässt. Anders gesagt: Der Marktpreis enthielt einen Aufschlag für mögliche Störungen, die über die Annahmen der Bank zu Angebot und Nachfrage hinausgingen. Setzt sich die Erholung fort, könnte dieser Aufschlag kleiner werden. Weitere Angriffe oder Schäden an Infrastruktur könnten ihn dagegen hoch halten oder vergrößern. 18
Eine Erholung der Rohölexporte führt nicht automatisch dazu, dass auch Diesel und andere raffinierte Produkte wieder reichlicher verfügbar sind. Die Internationale Energieagentur berichtete im Oktober, dass die Lieferungen raffinierter Produkte und Flüssiggas aus dem Nahen Osten deutlich langsamer gestiegen waren als die Rohölströme und weiterhin weniger als die Hälfte ihres Vorkriegsniveaus erreichten. Das spricht für eine langsamere Erholung bei den Produktexporten. Die vorliegenden Zahlen belegen jedoch nicht, welche konkreten Auswirkungen beschädigte Raffinerien oder ukrainische Angriffe auf die russische Dieselproduktion hatten. 57
Der Kern der Erklärung: Erholte Rohöllieferungen und steigende Preise widersprechen sich nicht. Käufer können auf knappe Lagerbestände reagieren und zugleich mögliche Störungen in der Zukunft einpreisen. Goldmans Prognose niedrigerer Preise setzt voraus, dass sich das Angebot erholt; das Aufwärtsrisiko entsteht, wenn neue Ereignisse diese Erholung unterbrechen. 17
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Brent verteuerte sich am 23. Oktober um 3,14 Prozent auf 116,72 US Dollar je Barrel – aus Sorge vor neuen Lieferstörungen, nicht allein wegen der aktuellen Fördermenge.
Brent verteuerte sich am 23. Oktober um 3,14 Prozent auf 116,72 US Dollar je Barrel – aus Sorge vor neuen Lieferstörungen, nicht allein wegen der aktuellen Fördermenge. Niedrige Lagerbestände machten Raffinerien anfälliger für Ausfälle; auch Anleger kauften Öl, um ihre Portfolios gegen mögliche Marktfolgen abzusichern.
Goldman Sachs rechnet dennoch mit sinkenden Preisen, falls sich die Lieferungen aus dem Nahen Osten weiter erholen: mit 90 US Dollar im Dezember 2026 und durchschnittlich 80 US Dollar im Jahr 2027.
Brent verteuerte sich am 23. Oktober um 3,14 Prozent auf 116,72 US Dollar je Barrel – aus Sorge vor neuen Lieferstörungen, nicht allein wegen der aktuellen Fördermenge.
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Mehr Rohölexporte bedeuten nicht automatisch, dass die Lager wieder aufgefüllt sind oder künftige Lieferungen sicher eintreffen. Struyven zufolge verstärkten zunehmende Angriffe auf die Schifffahrt und Huthi-Angriffe auf Infrastruktur die Sorge der Raffinerien vor möglichen Versorgungsengpässen. Bei niedrigen Beständen wuchs zugleich der Anreiz, Vorräte aufzustocken und verfügbare Mengen frühzeitig zu sichern. 17
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Dabei ging es nicht nur um bereits bestätigte Produktionsausfälle. Reuters berichtete, dass Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien und ein von Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate gemeldeter Ölunfall die Befürchtung weiterer Störungen schürten. Die Huthis beanspruchten zudem Angriffe auf saudische Ziele, darunter eine Aramco-Anlage in Yanbu. Diese Behauptung belegt für sich genommen weder, dass die Anlage beschädigt wurde, noch dass dadurch Fördermengen ausfielen. 45
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Die Nachfrage kam nicht nur von Raffinerien. Laut der Beschreibung des Goldman-Sachs-Podcasts kauften Anleger ebenfalls Ölpositionen als Absicherung für ihre Portfolios. Hintergrund sei, dass Anleihe- und Aktienkurse ungewöhnlich stark auf Ölpreise reagierten. Öl kann in diesem Umfeld als Schutz gegen die möglichen Folgen eines Angebotsschocks dienen – auch wenn sich die aktuellen Rohölströme bereits verbessert haben. 15
Zusätzliche Unruhe entstand durch die Erwartung, die USA könnten ihre Angriffe auf Iran wieder aufnehmen. Berichte beschrieben dies als Erwartung, nicht als bestätigte künftige Maßnahme. Die Preisbewegung spiegelte daher sowohl die bereits geförderten und verschifften Mengen als auch das Risiko möglicher weiterer Entwicklungen wider. 47
Brent schloss am 23. Oktober bei 116,72 US-Dollar je Barrel. Das waren 3,55 US-Dollar beziehungsweise 3,14 Prozent mehr als am Vortag. Reuters zufolge war es der höchste Schlusskurs seit dem 29. April; über die Woche legte Brent um 6 Prozent zu. Diese Zahlen zeigen die Marktbewegung, belegen aber nicht, dass die gemeldeten Vorfälle bereits einen vergleichbaren Ausfall der Ölversorgung verursacht hatten. 45
Die Prognose von Goldman Sachs geht davon aus, dass sich die Versorgung aus dem Nahen Osten allmählich erholt. Die Bank hob ihre Erwartung für Brent im Dezember 2026 von zuvor 85 auf 90 US-Dollar je Barrel an. Für 2027 prognostizierte sie einen Durchschnittspreis von 80 US-Dollar. Das sind Prognosen, keine garantierten Preise – sie hängen von der erwarteten Erholung des Angebots ab. 1
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In einer Analyse vom Oktober bezifferte Struyven den Risikoaufschlag im Brent-Spotpreis auf nahezu 25 US-Dollar je Barrel. Grund sei die Möglichkeit, dass eine Eskalation das Angebot einschränkt und die Lagerbestände weiter sinken lässt. Anders gesagt: Der Marktpreis enthielt einen Aufschlag für mögliche Störungen, die über die Annahmen der Bank zu Angebot und Nachfrage hinausgingen. Setzt sich die Erholung fort, könnte dieser Aufschlag kleiner werden. Weitere Angriffe oder Schäden an Infrastruktur könnten ihn dagegen hoch halten oder vergrößern. 18
Eine Erholung der Rohölexporte führt nicht automatisch dazu, dass auch Diesel und andere raffinierte Produkte wieder reichlicher verfügbar sind. Die Internationale Energieagentur berichtete im Oktober, dass die Lieferungen raffinierter Produkte und Flüssiggas aus dem Nahen Osten deutlich langsamer gestiegen waren als die Rohölströme und weiterhin weniger als die Hälfte ihres Vorkriegsniveaus erreichten. Das spricht für eine langsamere Erholung bei den Produktexporten. Die vorliegenden Zahlen belegen jedoch nicht, welche konkreten Auswirkungen beschädigte Raffinerien oder ukrainische Angriffe auf die russische Dieselproduktion hatten. 57
Der Kern der Erklärung: Erholte Rohöllieferungen und steigende Preise widersprechen sich nicht. Käufer können auf knappe Lagerbestände reagieren und zugleich mögliche Störungen in der Zukunft einpreisen. Goldmans Prognose niedrigerer Preise setzt voraus, dass sich das Angebot erholt; das Aufwärtsrisiko entsteht, wenn neue Ereignisse diese Erholung unterbrechen. 17
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Brent verteuerte sich am 23. Oktober um 3,14 Prozent auf 116,72 US Dollar je Barrel – aus Sorge vor neuen Lieferstörungen, nicht allein wegen der aktuellen Fördermenge.
Brent verteuerte sich am 23. Oktober um 3,14 Prozent auf 116,72 US Dollar je Barrel – aus Sorge vor neuen Lieferstörungen, nicht allein wegen der aktuellen Fördermenge. Niedrige Lagerbestände machten Raffinerien anfälliger für Ausfälle; auch Anleger kauften Öl, um ihre Portfolios gegen mögliche Marktfolgen abzusichern.
Goldman Sachs rechnet dennoch mit sinkenden Preisen, falls sich die Lieferungen aus dem Nahen Osten weiter erholen: mit 90 US Dollar im Dezember 2026 und durchschnittlich 80 US Dollar im Jahr 2027.